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Studie: Wien keine globale Start-up-Metropole

19. Mai 2016 / von / 0 Kommentare

Wie vienna.at berichtet, hinkt die Wiener Gründerszene jenen aus London, Berlin oder Paris hinterher. Dies ginge aus einem 55-seitigen Bericht der Unternehmensberatung Roland Berger und des Wiener Start-up-Festivals Pioneers hervor.

Für die Studie wurden 53 Interviews mit Gründern, Investoren, Konzernvorständen, Bildungseinrichtungen und Agenturen geführt. Positiv fiel den Interviewten dabei die Förderlangschafts Österreich in der Frühühase auf, sowie erfolgreiche Vorbilder wie Runtastic oder Shpock und auch Vorteile beim Humankapital aufgrund der Verfügbarkeit und Kosten der Mitarbeiter. Außerdem seien die Wiener Universitäten besser als ihr Ruf.

Handlungsempfehlungen für Wien
Negativ schätzen die interviewten Experten ein, dass die Förderlandschaft nach der Frühphase einbreche und das Sicherheitsdenken noch weitverbreitet sei. Auch die vergleichsweise geringe politische Priorität von Unternehmertum in Österreich wird als Schwäche gesehen.

Außerdem werten es die Studienautoren als alarmierend, dass Wien nicht im globalen Ranking der Start-up-Metropolen, dem renommierten „Compass Report“, vertreten ist. Damit Wien aufschließen kann entwickelten die Studienautoren fünf Handlungsempfehlungen:

  • Großunternehmen sollen sich stärker im Bereich Start-ups engagieren
  • In Wien muss ein zentraler Start-up-Campus errichtet werden
  • Die Politik müsse die Arbeit von Gründern erleichtern
  • Junge Wissenschaftler müssten zum Gründen motiviert werden
  • Unproduktives Kapital, unter anderem von Stiftungen, sollte mobilisiert werden.

 

Foto: Thinkstock


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