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Streetfight: Radl vs. Auto

02. Mai 2014 / von / 0 Kommentare

Die einen treten lieber in die Pedale, die anderen steigen gerne aufs Gas. Doch was ist in einer Stadt wie Wien eigentlich besser?

 

Alexander, 20

„Ich habe noch eine Vespa, aber ich fahr jetzt eigentlich nur in die Arbeit und mit dem Rad sind das vielleicht zehn Minuten. Das liegt an den Radwegen, die sind in Wien gut ausgebaut. Mit der Vespa dauert es länger. Außerdem treibt man ein bisschen Sport.“

Frau Oberdanner, 53

„Eigentlich fahre ich schon bei jedem Wetter oder gehe zu Fuß. Mein Auto habe ich vor einem Dreivierteljahr weggeschmissen und jetzt fahre ich nurmehr mit dem Radl. Das Auto ist nurmehr gestanden und hat auch gekostet.“

Kathrin, 28

„Ich hab‘ kein Auto. Das kann ich mir einfach nicht leisten. Und ich sehe es in einer Stadt wie Wien auch überhaupt nicht ein. Man kommt hier überall wunderbar mit dem Rad hin. Die Stadt ist kompakt genug. Das heißt, man hat keine langen Wege.“

Günar, 53

„An den Radlfahrern nervt mich viel. Das ist eine Katastrophe! Wenn zum Beispiel für uns rot ist und es dann auf grün schaltet, fahren die ganz eng vorbei und geben Gas. Oder die fahren bei rot drüber. Aber wir Taxifahrer sind nicht besser: schauen wem auf den Hintern und bauen dann einen Unfall."

Herr Marinković, 50

„Ich bin kein Radfahrer, nein (lacht). Ich bin viel mit dem Auto unterwegs, wegen dem Beruf. Aber bei anderen Autofahrern denke ich mir manchmal: die haben ihren Führerschein im Lotto gewonnen."

Mufid, 27

Ich fahr‘ viel mit dem Auto. Radl-fahrer find‘ ich super, keine Frage, aber das ist sehr gefährlich in der Stadt. Auch wenn Radlfahrer selber aufpassen müssen, natürlich müssen auch Autos auf die aufpassen, der Stärkere muss halt immer Acht geben auf den Schwächeren."

Fotos: Igor Ripak


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