Social city Wien im rathaus

Social City Wien präsentierte den ersten Wiener Jugend-Friedenspreis

09. Mai 2015 / von / 0 Kommentare

Anlässlich des 70. Jahrestages des Ende des Zweiten Weltkrieges, begrüßte Bürgermeister Michael Häupl am 8. Mai gemeinsam mit FriedensbotschafterInnen über 100 Schülerinnen und Schüler im Wiener Rathaus.

Jugendliche zwischen 12 und 24 Jahren können in den nächsten Monaten Projekte und Ideen rund um das Thema Frieden entwickeln und bis 2016 umsetzen. Egal ob Songs oder Fotos, den TeilnehmerInnen werden keine Grenzen gesetzt. Ziel des Projektes ist es zu zeigen, dass Frieden noch immer keine Selbstverständlichkeit ist, daher sollen sich die Jugendlichen mit der Frage auseinandersetzen, wie wir auch in Zukunft friedlich miteinander leben können „[d]enn wer kann besser einschätzen wie man den Frieden in Zukunft sichern kann, als die zukünftigen Generationen?“, erklärt Tanja Wehsely, Vorstandsmitglied der Social City Wien.

Für die SchülerInnen fanden nach der Auftaktveranstaltung im Rathaus, sämtliche Workshops im Rahmen eines Weltcafés, sowie Diskussionsrunden mit FriendensbotschafterInnen statt. Der Höhepunkt der Veranstaltung war das Zusammentreffen zwischen den Friedensbotschaftern des FK Austria Wien, Manuel Ortlechner, und SK Rapid Wien, Louis Schaub. Mit dem Ausruf „Für den Frieden halt ma z’samm“, zeigten die beiden Profifußballer, dass auch beim Sport ein friedliches Miteinander möglich ist.

Auch für Bürgermeister Häupl ist dieses Thema ein großes Anliegen, welches er seine vollste Unterstützung schenkt, denn ein friedliches Zusammenleben ist nicht nur ein Grundbedürfnis der Menschheit sondern auch der Garant für Lebensqualität. Und das muss getragen sein vom wechselseitigen Respekt – will heißen: wechselseitige Rücksichtnahme. Nur so können wir den hohen Level an Zufriedenheit in der Bevölkerung halten“, so Häupl.

Vom 8. Mai 2015 bis zur Preisverleihung am 8. Mai 2016 haben die TeilnehmerInnen Zeit sich mit dem Thema Frieden zu befassen, sich ein Projekt zu überlegen und auszuarbeiten. Hierbei werden sie auch im Rahmen etlicher Veranstaltungen und Workshops unterstützt, welche den Jugendlichen als Inspirationsquelle dienen sollen.

Nähere Infos unter: www.friedenspreis.at

Foto: © Richard Pobaschnig

 


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