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Smartphone Tagebuch: Wenn die Sommersonne auf Wien scheint

09. Juni 2015 / von / 0 Kommentare

Ich muss etwas gestehen. Ich mag Wien viel mehr im Sommer, wenn man draußen sitzen kann, wenn alles grün ist und die Vögel zwitschern.

Von Teresa Hammerl

Heute Nachmittag hat es geregnet, so ein richtig schöner Sommerregen, bei dem man die Fenster aufmachen möchte und am liebsten nach draußen laufen und sich einfach ins Nasse stellen will. Ich stehe beim Fenster und zeige nach draußen, damit auch Lukas, mein Mann, den Moment nicht verpasst.

Sommergrün und Blütenstaub

Wenn ich beim weit geöffneten Fenster nach draußen blicke, sehe ich viel Grün, Bäume, Sträucher und Pflanzen, die sich an Hauswänden nach oben schlingen. Wiens Innenhöfe sind eine kleine Oase in der Großstadt, eine Erholungszone fünf Meter hinter stark belebten Straßen. Am meisten weiß man das wohl immer zu schätzen, wenn man von einer langen Reise zurück kommt. Weil genau dann fällt es einem noch mehr auf als sonst. Oder geht es nur mir so?

Was man sonst noch so bemerkt

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass in Wien die Sirenen viel weniger eingeschalten werden als in anderen Städten? Egal ob Feuerwehr, Polizei und Rettung, oftmals reicht einfach Blaulicht aus, anstatt, dass sie lautstark durch die Straßen düsen. Nicht zuletzt deshalb kann man auch in so frequentierten Bezirken wie dem Siebten Ruhepunkte entdecken. Und etwa in dem sich vor kurzem in der Neubaugasse angesiedelten Shop, der Mühlbauer Hutmanufaktur, einkaufen gehen. Oder einfach nur die Nase ans Schaufenster pressen und von sommerlichen Hüten träumen. Mit meiner Freundin Anna habe ich dort neulich einen lauen Sommerabend verbracht und Hüte begutachtet.

Hoch oben

Vorgestern war ich außerdem bei einer Schmuckpräsentation im Sofitel Hotel beim Schwedenplatz. Wer ganz nach oben fährt mit dem Lift, wird dafür mit einem traumhaften Blick über die Stadt belohnt. Hach, das war schön. Es begeistert mich immer wieder, wie viele Hotels in Wien es mittlerweile gibt, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Wenn man sich aber aktuell anschaut, wie viele Menschen in Wien sind und wie viele unterschiedliche Sprachen man hört, die allesamt zu einer ganz besonderen kulturellen Vielfalt beitragen, ist das gefühlte Aufleben von immer mehr Hotels kein Wunder.

Weil ich gerade von Hotels gesprochen habe: Vor ein paar Tagen habe ich das Ruby Sofie Hotel ausprobiert, ein Designhotel da wo die Sofiensäle sind oder waren, wie man es sehen will. Warum soll man nicht auch einmal in der eigenen Stadt in einem Hotel übernachten?

Auf Entdeckungsreise in der eigenen Stadt

Ich habe mir ja vorgenommen in jeder Stadt, in der ich gerade bin, mehr neue Spots zu entdecken und auch mal alte und neue Freundinnen und Freunde zu fragen, wo sie am liebsten hingehen. Eine gute Möglichkeit, um mehr kennenzulernen. Bei Städten, in denen das Leben brodelt, gibt es da nämlich mehr versteckte Ecken als man glaubt. Man muss sie nur finden.

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