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Smartphone Tagebuch: Alles ganz normal

08. Februar 2015 / von / 0 Kommentare

Ich suche nach meinen Wohnungsschlüsseln. Sie liegen natürlich dort, wo sie immer sind. Ein Blatt Papier, eine Rechnung, hat sie nur verdeckt. Ich nehme sie zusammen mit meiner Tasche und verlasse mit Wintermantel, Schal und Haube die Wohnung.

Von Teresa Hammerl

Es ist kalt in Wien. Ich mag den Winter ja nicht so. Viele sagen, dass es jetzt gerade außergewöhnlich warm ist für die Jahreszeit. Ich merke davon nichts, mir ist draußen nur kalt. In der Wohnung gibt es noch einen schönen Ofen. So einen echten, wo man Holz hineinlegt und dann wunderbar und lange dem Feuer zuschauen kann. Davor mit einer Tasse Tee zu sitzen, ist das Highlight des ganzen Winters, vor allem dann, wenn die Füße mit der schön weichen Kuscheldecke zugedeckt sind.

Kein Winter ohne ins Feuer schauen

Draußen hingegen spüre ich beim Verlassen des Wohnhauses, wie mir der Wind unter den Mantel klettert, wie er sich dort mit seiner Kälte niederlässt und nach Stellen sucht, die nicht mit Kleidung bedeckt sind. Das Smartphone in die Hand zu nehmen, wird zur Herausforderung, bei der einem schnell eiskalt in den Fingern wird.

Mit Anna treffe ich mich, sie hat wie ich einen Blog, der sich hpunktanna.com nennt. Da geht es um Mode, Burger und andere schöne Dinge. Wir gehen zu uppers&downers, einem neuen Shop in der Burggasse, in dem man unter anderem tolle Vintage-Mode einkaufen kann. Ugly Sweaters gibt es hier garantiert, was ich jetzt mit ganz viel Wertschätzung, versteht mich ja nicht falsch, für eben diese gesagt habe.

Aufwärmplätze mit Heißgetränken und Pullovern

Mit meinem Liebsten gehe ich ins Café Europa, die idealste Frühstücklösung seit dem Aufsperren. Freilich kann man eben dieses, also das Frühstück, auch noch weit nach Mittag verspeisen, passend zur Temperatur und dem Verkühlungsgrad, kombiniert mit einem Ingwertee. Und Honig! Ich liebe Honig.

Und weil man ja auch mal weiter als fünf Schritte gehen soll (und jemand auch mal was arbeiten muss), zieht es mich am Nachmittag in meinen Coworking Space. Ich hab’ euch schon erzählt, dass ich freie Journalistin bin, ja?

Von Überraschungen und Sonnenuntergängen

Immer wieder eine schöne Überraschung ist es, wenn mich auf meinem Schreibtisch ein kleines Päckchen mit meinem Namen anlacht. Was könnte da drinnen sein? Es ist diesmal eine Tasche vom Feschmarkt bei mir gelandet. Sehr fesch! Oder so. Die muss dann auch gleich mal aufgelegt und fotografiert werden, damit sich meine Umgebung zum wiederholten Mal fragen kann, was genau ich da eigentlich gerade anstelle.

Und weil er so schön war, möchte ich euch auch diesen wunderbaren Sonnenuntergang nicht vorenthalten, den es da neulich gab. So verzaubernde Farben, die fast ein bisschen schwer einzufangen waren. Mit dem Smartphone. Aber zum Glück gibt es da ja Instagram-Filter, die alles wieder gut machen. Seit kurzem übrigens fünf neue. Habt Ihr die schon ausprobiert?

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