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Rahmenstrategie 2050: Smart City Wien

20. Juni 2014 / von / 0 Kommentare

Mit dem Smart-City-Programm rüstet sich Wien für die Zukunft und definiert ambitionierte Umweltziele für die nächsten Jahrzehnte. Die Rahmenstrategie soll am 24. Juni im Wiener Gemeinderat beschlossen werden.

Ressourcen, Lebensqualität und Innovation – das sind die drei Handlungsfelder der Rahmenstrategie „Smart City Wien“, die in Wien bis 2050 einiges verändern will. Seit 2011 ist der von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) initiierte Prozesse bereits im Gange. Die daraus entstandenen Pläne sollen am 24. Juni im Gemeinderat beschlossen werden. Umgesetzt werden die einzelnen Punkte der Strategie mit zeitlich gestaffelten, konkreten Zielen, die laufend überprüft werden.

Öko-Energie und weniger Verkehr

Getragen wird das Projekt „Smart City Wien“ von dem Anliegen, die beste Lebensqualität für alle WienerInnen zu sichern – und das bei größtmöglicher Ressourcenschonung. Kohlendioxid-Ziele alleine greifen zu kurz, bis 2050 soll sich noch viel mehr in Wien zum Besseren verändern: Reduktion der CO2-Emissionen von derzeit 3,1 Tonne pro Kopf auf eine Tonne, 50 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen und die Senkung des motorisierten Individualverkehrs von derzeit 28 auf 15 Prozent bis 2030. Außerdem sollen in weniger als vierzig Jahren alle Autos innerhalb der Stadtgrenzen mit alternativen Technologien fahren und der Energieverbrauch für Heizen, Kühlen und Warmwasser um ein Prozent pro Kopf im Jahr reduziert werden. Wien soll des Weiteren eines der fünf Top-Forschungszentren in Europa werden und medizinische Versorgung auf höchstem Niveau bieten. Warum solch ambitionierte Strategien notwendig sind, zeigen die Fakten: Mehr als 70 Prozent der Menschen in Europa leben in Städten. Dementsprechend wird hier auch der größte Teil der Energie verbraucht.

Weiter Weltspitze bleiben

„Wien ist schon seit Generationen smart. Unser Trinkwasser oder die Gemeindewohnungen zeigen das. Aber auch wir müssen uns ständig neu erfinden und werden mit mehr Innovation weiter Weltspitze bleiben“, zeigt sich Bürgermeister Häupl optimistisch. Auch Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist zuversichtlich: „Wir wollen viel Gutes noch besser machen – im Verkehr, im Wohnbau, in der Stadtentwicklung, im Umweltschutz. Wien kann Vorreiter sein beim Klimaschutz mit höchster Lebensqualität und größtmöglicher Schonung unserer Umwelt und unserer Ressourcen.“


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