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Internet- und Reisebürobuchungen kosten gleich viel

27. April 2015 / von / 0 Kommentare

Sommerurlaub gefällig, aber du weißt noch nicht, wo es hingehen soll, geschweige denn wie du buchen sollst? Eine Untersuchung der Stiftung Warentest in Deutschland ergab, dass das Buchen einer Reise im Reisebüro genauso teuer ist wie eine Online-Buchung. Das Ergebnis ist auch auf Österreich übertragbar.

15 Reisebüroorganisationen wurden getestet und entgegen der allgemeinen Vorurteile  kostet das Offline-Buchen nicht mehr. Gregor Kadanka, der Obmann der Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer Wien, spricht sich für das Buchen in Reisebüros aus: „Die persönliche Beratung und das Service sparen dem Kunden viel Zeit und Nerven, dies ist unumstritten. Der Kunde bekommt im Reisebüro nicht nur Informationen über das Reiseziel und die Einreisebestimmungen, sondern vor allem Hilfe, wenn einmal umgebucht oder storniert werden muss.“

Kathrin Limpel, Leiterin der Unternehmenskommunikation von tui.at, kennt die Vorteile beider Buchungsmöglichkeiten. So schätzen beispielsweise viele die persönliche Beratung in den Reisebüros, andere hingegen möchten sich lieber selbst informieren und sich alle Angebote im Internet ansehen. „Ein Vorteil bei Online-Buchungen ist sicher, dass zeitlich flexibel gebucht werden kann – es gibt keine Geschäftszeiten. Ich kann mir online schnell einen Überblick verschaffen und Angebote vergleichen“, so Limpel. Ihrer Meinung nach ist es eine Typfrage, was man bevorzugt. Außerdem komme die Entscheidung auch auf die Komplexität der Reise an.

Zukünftig müssten jedoch die KundInnen dort abgeholt werden, wo sie gerade sind, sei es auf Facebook, Twitter oder den Websites der Reiseanbieter. „Erst durch dieses Rundum-Angebot können wir unsere Kunden auch rundum versorgen – vor, während und nach der Buchung“, weiß Limpel.

Wie auch immer man sich schließlich entscheidet – fest steht nur: der Urlaub kann kommen.

Foto © iStock

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