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3 unangenehme Fragen an … Turgay Taşkiran

11. September 2015 / von / 0 Kommentare

Turgay Taşkiran ist Spitzenkandidat der türkischen Liste bei der Wien-Wahl im Oktober.

Wie wollen Sie den „Rechtsruck“ stoppen, wenn Sie sogar mit Strache zusammenarbeiten würden?

TAŞKIRAN: Nur durch Dialog und Austausch kann man Vorurteile abbauen und davon hat die FPÖ viel in ihren Denkmustern. Ausschluss verhindert jeglichen Austausch und jegliches Miteinander. Wir haben unterschiedliche Vergangenheiten aber was uns verbindet ist unsere Zukunft und diese müssen wir gemeinsam gestalten.

Spalten Sie mit Ihrer Liste die Wienerinnen und Wiener?

TAŞKIRAN: Nein im Gegenteil, wir wollen diese bereits gespaltene Gesellschaft zusammenführen und zeigen wie bunt die Wiener Bevölkerung ist. Wienerinnen und Wiener dürfen nicht stigmatisiert und kategorisiert werden, weil da Unterschiede sind. Unterschiedlich zu sein ist eine Stärke und zeigt den Reichtum einer Gesellschaft, das muss in den Köpfen der erkannt werden..

Wie realistisch ist es, dass Sie 5% erreichen?

TAŞKIRAN: In einer kurzen Zeit haben wir bereits ein Ziel erreicht, Aufmerksamkeit und eine langsames Umdenken. Unser Ziel ist ein Umdenken, dass wir dieses mit Mandaten schneller realisieren werden ist sicher. Das erklärte Ziel in den Landtag einzuziehen ist realistisch, von leicht war nie die Rede.


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