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3 unangenehme Fragen an Roman Gregory

20. Juni 2014 / von / 0 Kommentare

Roman Gregory ist Frontmann der Wiener Rockband „Alkbottle“.

Wer hört heutzutage überhaupt noch „Alkbottle“?

Das ist eine gute Frage. Erstens einmal Menschen, die damit aufgewachsen sind. Wir haben heute, wenn wir ein Konzert spielen, durchaus drei Generationen unten stehen, die sich alle gleichmäßig darüber freuen, dass es uns noch gibt.

Wird es nach 24 Jahren nicht langsam fad, ständig über Alkohol zu singen?

Im Gegenteil. Der Bandname hat sich aus vorpubertären Bierversuchen entwickelt. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Themen und unsere Techniken aber erweitert und verfeinert. Es wär‘ sicher fad, 25 Jahre lang nur über Alkohol zu singen, aber das haben wir schon im ersten Jahr unseres Bestehens erkannt. Aber Alkohol ist Österreichs Nationaldroge Nr. 1, somit haben wir immer eine Daseinsberechtigung, quasi als Spiegel der Gesellschaft. Es ist ja so, dass wir selber keine Alkoholiker sein könnten und können, sonst hätten wir die letzten 25 Jahr‘ ned überlebt.

Wann hört man etwas Neues von der Band? Das letzte Album ist zwei Jahre alt...

Wir werden heuer noch im Herbst einen neuen Song mit einem neuen Video vorstellen und nächstes Jahr beim Jubiläum geht der Weg an einer neuen CD gar nicht vorbei.

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