Figl46

3 unangenehme Fragen an: Markus Figl (ÖVP Wien)

16. Dezember 2014 / von / 0 Kommentare

Markus Figl (ÖVP) ist zum Spitzenkandidaten für die Bezirksvertretungswahl in der Inneren Stadt nominiert worden. Figl ist bereits VP-Bezirksobmann.

Medien schreiben, Ihre Nominierung diente zur „Ruhigstellung“ Ursula Stenzels, sie sei aufs „Abstellgleis“ geschoben worden. Wie würden Sie das bezeichnen?

FIGL: Es gab mit 100 Prozent eine eindeutige Entscheidung für einen Generationenwechsel in der Inneren Stadt. Dieses Ergebnis ist für mich Verpflichtung und Auftrag zugleich.

Sind Sie die bessere, jüngere Ursula Stenzel?

FIGL: Für mich ist klar: Die Innere Stadt soll ein belebtes Stadtzentrum sein und kein ausgestorbener Stadtkern werden. Ich bin ein Vertreter einer neuen Generation. Ursula Stenzels Erfolge sind unbestritten, sie hat in der Inneren Stadt Großartiges vorangebracht.

Der ehemalige Bürgermeister von Wien, Karl Lueger, gilt als einer der Erfinder des populistischen Anitsemitismus. Und da ist Ihnen „Dr.-Karl-Lueger-Ring“ immer noch lieber als „Universitätsring“?

FIGL: Diese Umbenennung war eine überfallsartige Aktion aus ideologischen Gründen. Historische Persönlichkeiten sollen aber nicht verdrängt, sondern mit all ihren Licht- und Schattenseiten dargestellt werden. Diese Beurteilung überlasse ich Historikern.

Foto: © ÖVP Wien


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