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3 unangenehme Fragen an … Alexandra Kaszay

05. Februar 2015 / von / 0 Kommentare

Alexandra Kaszay ist seit 2014 Geschäftsführerin der Hofburg Wien. Bis 2012 fand dort der WKR-Ball statt. Der seit 2013 stattfindende Akademikerball wird damals wie heute von Udo Guggenbichler (FPÖ) organisiert.

2012 fand, nach massiver Kritik, der WKR-Ball zum letzten Mal statt. Seit 2013 gibt es den „Akademikerball“. KritikerInnen meinen, dass einzig der Name ein anderer sei. Wie reagieren Sie darauf?

KASZAY: Die Wahl des Veranstaltungstitels obliegt dem Veranstalter.

Die Hofburg als ein Haus der Republik sollte allen Parlaments-parteien offen stehen. Aber könnten Sie nicht anders als Sie müssten?

KASZAY: Das internationale Kongresszentrum in der Hofburg ist politisch neutral. Der Veranstalter des Akademikerballs, die FPÖ, ist demokratisch legitimiert. Somit hat sie das Recht, an Plätzen wie der Hofburg Veranstaltungen abzuhalten, solange sie sich an die österreichischen Gesetze hält.

Wie geht es Ihnen, wenn franz.Medien schreiben, die Veranstaltung sei ein „widerwärtiger Ball für Nostalgiker des Dritten Reiches“?

KASZAY: Wir kennen diesen Bericht nicht, aber natürlich klingt diese Beschreibung nicht gut. Die Frage ist: Wie kann die Hofburg vor dem Hintergrund des dargelegten Rechtsverständnisses zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen?

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